Zum Inhalt springen
Alexander von Boguszewski
Alexander von Boguszewski
  • Startseite
  • Referenzarchitekturen & Datenmodelle
  • Impressum

Kind: Reposts

a complete reposting of content from another site
repost
AvB Alexander von Boguszewski
· 21. Oktober 2025 · 1 Minute zu lesen

Reblog via digitalrechte

We at the Center for Digital Rights and Democracy (Zentrum für Digitalrechte und Demokratie) are proposing a concept to fund the #Fediverse with tax money!

The German federal government should set up a funding program with a fixed budget of 20.000.000€ and clear responsibilities.
This should be implemented in the budget for 2026, because time is running fast.

Seize the opportunity now!

Spread our plan! #foefed_digitalrechte

https://digitalrechte.de/news/for-a-sovereign-internet-why-the-fediverse-needs-state-funding-and-support-now

repost
AvB Alexander von Boguszewski
· 1. Oktober 2025 · 1 Minute zu lesen
When I politely decline scheduling a "quick call", it's not because I don't literally have the time — there's always room for 15 minutes here or half an hour there! — it's that I can't afford to… | David Heinemeier Hansson | 39 comments (linkedin.com)
When I politely decline scheduling a "quick call", it's not because I don't literally have the time — there's always room for 15 minutes here or half an hour there! — it's that I can't afford to spare the attention.

„Quick Call“ ist gelogen.
Es gibt keine 15-minütigen Gespräche. Es gibt lediglich 15 Minuten Redezeit, hinzu kommen Vorbereitung, Nachbereitung und die Zeit für den Kontextwechsel. Jeder Anruf reißt dich aus dem Flow, zwingt dich, dich neu einzudenken, und hinterlässt ein offene Enden, die du später aufräumen musst. Das ist kein „kurzer Austausch“, das ist ein Denk-Bruch.

Ich mag Meetings lieber, um Entscheidungen zu treffen, nicht um den Status zu checken. Brainstorming-Sessions sind auch okay – aber nur, wenn sie gut vorbereitet sind.

repost

Chatkontrolle – Forscher warnen zu Recht

AvB Alexander von Boguszewski
· 9. September 2025 · 2 Minuten zu lesen
"Single point of failure": 400 Wissenschaftler gegen Chatkontrolle by Nico Ernst (heise online)
Forscher aus 33 Ländern protestieren gegen die massenhafte Überwachung auf Endgeräten. Sie bringe wenig und gefährde die Sicherheit aller, mahnen sie.

Wer heute Client-Side-Scanning zulässt, kann morgen nicht mehr kontrollieren, wer darauf zugreift. Ja, illegale Inhalte müssen schneller gemeldet und bearbeitet werden. Dabei darf jedoch nicht eine Infrastruktur aufgebaut werden, die für alles Mögliche zweckentfremdet werden kann. Client-Side-Scanning schafft nicht nur neue Angriffspunkte für Hacker, sondern kann auch von autoritären Regimen als Werkzeug genutzt werden, um unter dem Vorwand der „Sicherheit“ Dissens zu ersticken. Wer glaubt, das bleibe auf „nur“ Kinderpornografie beschränkt, hat die Geschichte der Überwachung nicht verstanden. Freiheit ist kein Fehler, den man mit dem nächsten Update beheben kann.

Die Geschichte zeigt: Überwachungssysteme wachsen wie ein Krebsgeschwür – sie beginnen mit „guten Absichten“ und enden im Missbrauch. Schon die DDR nahm Schutz vor westlicher Spionage und Staatsfeinden als Grundlage für ein flächendeckendes Überwachungssystem auf, das Millionen Bürger bespitzelte – nicht nur „Verdächtige“, sondern auch Oppositionelle, Künstler, Kirchenmitglieder und Familienangehörige. Das Sozialkreditsystem in China (auch wenn nicht ganz das selbe und wohl von anfang an so gewünscht) hat sich von „Sicherheit“ zu politischer Unterdrückung ausgeweitet. Aber auch wenn heute eine Hintertür nur für „gute Zwecke“ eingebaut wird, öffnet sie morgen für Hacker, Erpresser und autoritäre Regime. Mal abesehen davon wer entscheidet, was „illegal“ ist? Ein fehleranfälliger Algorithmus, der schon heute bei Uploadfiltern  Satire, Kunst und politische Rede blockiert. Die Chatkontrolle wird das auf Steroide setzen – mit der Folge, dass unliebsame,unbequeme  oder algorithmisch schwierig einzuschätzende Meinungen einfach verschwinden. Andere Regierungen wäre es möglich in Deutschland völlig legale Inhalte als „Terrorismus“ einstufen. Jedes EU-Land verwendet eigene Listen „einschlägiger Organisationen“: Die spanische Regierung betrachtet die katalanische Unabhängigkeitsbewegung als Form des Terrorismus, und 2019 forderten französische Strafverfolger über Europol die Löschung von Hunderten Webseiten – darunter Cartoons, wissenschaftliche Veröffentlichungen und Informationen zu Veganismus – unter genau diesem terrorismus Vorwand.

Die Chatkontrolle ist kein Kompromiss – sie ist ein Freifahrtschein für Zensur.

Beitragsnavigation
This site is powered by WordPress and styled with the Autonomie theme