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Alexander von Boguszewski
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OH NEIN, die Delos / Microsoft Cloud schützt gar nicht vor Datenabfluss.

AvB Alexander von Boguszewski
· 22. Oktober 2025 · 1 Minute zu lesen
https://www.golem.de/news/innenministerium-baden-wuerttemberg-zugriffe-durch-drittstaaten-bei-delos-cloud-moeglich-2510-201397.html (golem.de)

Statt klar zu sagen „Wir können oder wollen es nicht besser“, kommt dann als Stellungnahme juristischem Kauderwelsch und politischer Wortakrobatik: „nicht in vollem Umfang von vollständiger Souveränität gesprochen werden, da theoretisch Zugriffe auf Anwendungsdaten durch Drittstaaten – zumindest in einer Grauzone – nicht ausgeschlossen werden können“– was für eine peinliche Ausrede!

Dass Drittstaaten – in diesem Fall die USA – theoretisch und praktisch auf unsere Daten zugreifen können, ist doch kein Geheimnis. Wer wirklich digitale Souveränität will, muss eigene Fähigkeiten aufbauen. Punkt. Wer das nicht tut, sollte wenigstens den Mut haben, es offen zuzugeben.
Und ja, den Angriffsvektor Software gibt es auch woanders, aber dieses Rumgeeier ist nur noch nervig.

Wer digitale Souveränität ernst nimmt, muss sie auch konsequent umsetzen. Alles andere ist Augenwischerei.

 

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AvB Alexander von Boguszewski
· 7. Oktober 2025 · 1 Minute zu lesen
Die EU-Chatkontrolle steht kurz vor der Abstimmung – und plötzlich schweigt die deutsche Regierung! 🚨 Am 14. Oktober könnte im EU-Ministerrat die umstrittene Verordnung zur massenhaften… | heise online (de.linkedin.com)
Die EU-Chatkontrolle steht kurz vor der Abstimmung – und plötzlich schweigt die deutsche Regierung! 🚨 Am 14. Oktober könnte im EU-Ministerrat die umstrittene Verordnung zur massenhaften Online-Überwachung beschlossen werden. Zum Artikel: https://www.heise.de/news/Deutsches-Ja-zu-Chatkontrolle-CCC-Co-warnen-vor-Grundrechtsgefaehrdung-10712007.html

Die Chatkontrolle ist nichts anderes als die komplette Überwachung der digitalen Kommunikation: Jede Nachricht, jedes Foto, jeder Chat wird automatisch gescannt – und bei „Treffern“ werden Nutzer direkt an die Polizei gemeldet. Plötzlich sind alle verdächtig, alle werden durchleuchtet. Und die Technologie lässt sich beliebig ausweiten. Heute geht es angeblich um Kindesmissbrauch, morgen um Protestvideos, übermorgen um Enthüllungen über korrupte Regierungen. Wer so etwas zulässt, baut den Überwachungsstaat von morgen.

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AvB Alexander von Boguszewski
· 1. Oktober 2025 · 1 Minute zu lesen
Souveränitäts-Washing bei Clouddiensten - Kommune21 online | Kommune21 - E-Government, Internet und Informationstechnik | Alice Horstmann | 26 comments (de.linkedin.com)
#Souveränitäts #Washing bei #Clouddiensten Das ist der prägnante Titel des vom Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS) veröffentlichten Whitpapers. Die wichtige Aussagen des Whitepapers sind: 📌 Mit ihrer Größe und Marktmacht haben vor allem die US-amerikanischen Hyperscaler in den vergangenen Jahren faktisch ein Oligopol geschaffen. 📌 Als Reaktion auf das europäische Streben nach mehr Digitaler Souveränität haben die Konzerne neue Produkte generiert, die Souveränität versprechen – aber faktisch nicht liefern. 📌 Die Konzerne verweisen auf den Betrieb in europäischen Rechenzentren, Datengrenzen oder Partnerschaften mit hiesigen Unternehmen. Aber dieses Souveränitätsversprechen hat in technischer, rechtlicher und operativer Hinsicht keinen Bestand. 📌 Die neue "Verpackung altbekannter Abhängigkeiten“ kann als Souveränitäts-Washing bezeichnet werden. 📌 Der Begriff #DigitaleSouveränität wird von den Konzernen im eignen Sinne umgedeutet. 📌 Digitale Souveränität hängt aber nicht allein an Rechenzentrumsstandorten oder Betriebsmodellen, denn Update-Zyklen führen zur Betriebsabhängigkeit 📌 Ein strukturbedingter Plattform-Lock-in bleibt bestehen, denn der Aufwand eines Plattformwechsels ist in technischer, organisatorischer und finanzieller Hinsicht zu hoch und die Portabilität von Daten und Workloads ist quasi nur auf dem Papier gegeben. Das sind Fakten, die von der Politik nicht ignoriert werden dürfen! | 26 comments on LinkedIn

Der Post trifft den Nagel auf den Kopf; Ein paar europäische Rechenzentren, ein paar Partnerschaften, ein bisschen Marketing – und plötzlich soll alles gut sein?

Wir brauchen eine europäische Cloud-Infrastruktur, die nicht nur „made in EU“ ist, sondern auch „controlled by EU“. Das heißt: Europäische Unternehmen, europäische Standards, europäische Kontrolle. Und die öffentliche Hand muss Open Source nicht nur fördern, sondern aktiv einfordern – und zwar mit klaren Kriterien: Keine Blackboxes, keine Backdoors, keine Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern.

Die Politik muss aufhören, sich von Lobbyisten einlullen zu lassen. Es braucht konkrete Gesetze, die Abhängigkeiten bestrafen – und zwar nicht in 10 Jahren, sondern jetzt. Wer öffentliche Aufträge will, muss beweisen, dass er echte Souveränität liefert.

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AvB Alexander von Boguszewski
· 26. September 2025 · 2 Minuten zu lesen
Most leaders have felt it: IT projects are different. They blow budgets, miss deadlines, and sometimes even sink organizations. by Alexander BudzierAlexander Budzier (linkedin.com)

I agree wholeheartedly with the call for modularity and slower, more deliberate decisions. But let’s go further, not just to slow down decisions, but to make them reversible. By shipping smaller, learning faster, and designing for change, you turn fat tails into manageable(r) bumps. Ironically embracing reversibility means you need less governance, not more. No more endless committees approving five-year roadmaps. Just clear guardrails, fast feedback, and the option to course-correct.

But looking from an SI PoV if you start pushing modular, iterative approaches, you’re essentially telling clients, “Hey, you don’t need us for 5 years—just for 6 months at a time.” And you can’t hide behind big budgets and long timelines. You’ll have to deliver, fast and often. No more blaming “complexity” or “changing requirements” for why nothing works. That’s terrifying if your business model is dependency, not value. But here’s the kicker: If you don’t do it, someone else will. The more tailored the system, the higher the chance of scope creep, integration issues, but also new Change Requests and Budget Increases. Unfortunately missed deadlines, blown budgets, and broken promises turn clients into enemies. They’ll badmouth you, sue you, or just never call again. So, what’s riskier: Changing, or being the last dinosaur standing?

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Europe’s AI opportunity

AvB Alexander von Boguszewski
· 11. September 2025 · 1 Minute zu lesen
#ai | Matthias Tauber (linkedin.com)
That was my message in a recent interview with Fortune - and I believe it captures the heart of Europe’s #AI opportunity. We don’t need to compete head-on with the U.S. or China on foundational models. Our strength lies elsewhere: in real-world adoption, sector-specific applications, and building the infrastructure to support them. The article explores how Europe can build on its industrial base, leadership in renewables, and a focus on sustainable, long-term competitiveness. What do you think is needed to accelerate AI adoption across Europe? Read the full piece here: https://lnkd.in/eDrve375

I think Europe’s AI opportunity lies not in competing with the US or China on scale, but in leveraging its strengths. Europe’s companies are, on average, smaller than their US counterparts. And size matters when it comes to AI adoption. Larger companies can spread the high fixed costs of AI over greater revenues and can deploy AI more effectively thanks to larger datasets. Esp. our smaller organizations need access to affordable compute, high-quality data, and the right funding, advice, and networks to adopt sector-specific AI solutions.And let’s not forget the human side: AI isn’t just about tech—it’s about people. Companies must invest in workforce development, building AI capabilities, and fostering data-centric cultures. In short: Europe’s AI future isn’t about building the biggest models, but about making AI work for businesses of all sizes—especially the small and medium ones that form the backbone of our economy.

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